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Eine Fundgrube für Jäger des verborgenen Wissens.


Geschenk für junge Hausfrauen oder Mittel zur Verringerung der Wirthschaftsausgaben Darin sind enthalten: 5 Register aus 800 Mittagen zu verschiedenen Preisen, 2000 Angaben der Zubereitung verschiedener Wirtschaftsvorräte und Speisen (Kochbuch übersetzt aus dem Russischen)

Lagernummer: 37106
Autor: Helene von Molochowetz
Jahr: 1877
Verlag: Oswald Mutze Verlag
Ort: Leipzig
Druck: Deutsche Erstausgabe
Einband: Broschiert
Format: fast A4
Rubrik 0: Kochbuch
Rubrik 1: Russland
Rubrik 2: Baltikum, Lettland, Estland
Zustand: Befriedigend
Preis: 125,00 €
700 Seiten, unzählige Rezepte und Register für Mittagsmahlzeiten, russische u. baltische Spezialitäten wie: kleinrussische und polnische Baben, Masurekkuchen, Kulitschi, Schiposka, Kwas, Kolduny, Pelmnien, Wareniki, Watrutschki …, Original Leinen der Zeit, Rücken neu fixiert, Klebebandfixierung hinter dem Titel, aussen etwas fleckig und bestossen, innen guter Zustand
Zuerst verfasste Molochowetz das Kochbuch in russischer Sprache (russisch: Подарок молодым хозяйкам/ Podarok molodym chosjajkam). Die Erstausgabe wurde anonym im Jahr 1861 veröffentlicht – mit der Widmung einer ehemaligen Schülerin an ihre Freundinnen und die Schülerinnen der Höheren Mädchenschule. Erst in den späteren Ausgaben ihres Kochbuchs gab Molochowetz ihren Namen bekannt.
Danach übersetzte Molochowetz ihr Kochbuch selber ins Deutsche. Die deutschsprachige Ausgabe erschien erstmals 1877 im Leipziger Verlag Oswald Mutze.
Helene von Molochowetz wurde 1831 als Tochter eines deutschstämmigen Offiziers in Archangelsk geboren. Ihr Mädchenname - Burmann - weist auf eine brandenburg-preussische Herkunft hin. Mit ihrem Mann, einem Architekten der Regionalregierung von Kursk, hatte sie zehn Kinder, neun Söhne und eine Tochter.
Molochowetz’ Kochbuch zählte zu den erfolgreichsten im Russland des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und wurde vielfach neu aufgelegt und erweitert. Die 29. Auflage 1917 bestand aus drei Bänden. In der bolschewikischen Zeit wurde Molochowetz’ Kochbuch – als bourgeois und dekadent abgestempelt – verboten, weil es den Ansprüchen und wirtschaftlichen Verhältnissen des russischen Adels entsprach.
Im Jahre 1861 krempelte eine junge Frau aus Kursk die russische Küche, ach was, die russische Kultur um. Elena Molochovecs Kochbuch „Geschenk für junge Hausfrauen“ eroberte im Nu die Bestsellerlisten. Ob Borschtsch, ob Seledka pod šuboj, also Heringe im Mantel, oder köstliches Haselhuhn: in Molochovecs klassischem russischem Kochbuch stand einfach alles.
Und nicht nur das. In späteren Auflagen gab Frau Molochovec auch Ratschläge, wie Küche und Hausstand einzurichten seien. Das tat sie in so selbstbewusstem Ton, dass mancher wähnte, ihr Name sei nur das Pseudonym eines Oberst, der seine Liebe zur Kochkunst nicht offenbaren wollte.
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