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Versuch einer Nosologie der Cholera Orientalis Mittheilungen über die Cholera - Epidemie zu St. Petersburg im Sommer 1831

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Versuch einer Nosologie der Cholera Orientalis Mittheilungen über die Cholera - Epidemie zu St. Petersburg im Sommer 1831
Lagernummer: 33150
Autor: Dr. Johann Gustav Lindgren und
Jahr: 1848
Rubrik 0: Medizin
Rubrik 1: Russland
Preis: 345,00 €
Gedruckt in der kaiserlichen Universitäts - Typographie Kasan 1848, 235 Seiten, angebunden der zweite Teil unter dem Titel: Mittheilungen über die Cholera - Epidemie zu St. Petersburg im Sommer 1831, 176 Seiten, und angebunden 140 Seiten ohne Titelblatt, beiliegend zwei grosse Falttabellen über Krankenaufnahmen im Seehospital zu St. Petersburg mit Statistik der Todten unter Berücksichtigung von klimatischen Bedingungen , Mond, Mond Erdnähe und Erdferne, OHalbleder gut erhalten, extrem selten!! Der letzte Teil ohne Titelblatt beschreibt laut 1. Kapitel (Nosographie) : "Nach dem, so eben Gesagten wird erhellen, dass ich bei der Beschreibung der Cholera, wie sie 1847 in Orel auftrat,nichts Neues geben können werde. Mein hauptsächlichstes Streben soll daher dar-
auf gerichtet sein, die Epidemie in ihrer Totalität dem Leser vorzuführen, wodurch er am besten die verschiedenen Grade und Schattirungen der miasmatischen Einwirkung ersehen wird."
II. Kapitel (Aetologie), Folgendes beachtenswerte und aktuelle Zitat finden wir im ersten Teil auf Seiten 230f:
"Ferner zeigt sich während einer je den Epidemie, besonders häufig aber bei ihrem ersten Auftreten an einem Orte, als ein krankhafter Seelenzustand die Cholerophobie und
deren Steigerung, welche man mit Recht auch Pseudocholera genannt hat, und so leicht in die ächte überschlägt. Die physiologisch-pathologischen Veränderungen, die hier vor sich
gehen,sind, wie die Ursache,-die Furcht des Todes,-sowohl in psychischer, als auch somatischer Beziehung fast dieselben, wie bei der Hetzflucht, also eigentlich das Gegentheil der Cholera. Es kommen hier nur Unterschiede herein , welche theils von der
höher entwickelten und von einem Geiste abhängigen Psyche des Menschen, theils von der epidemischen Choleraconstitution, theils von andern, zufälligen, äussern Verhältnissen herrühren.
Die Furcht lähmt das Selbstgefühl des Individuums und überantwortet es theils einer gewissen Gruppe von Vorstellungen,einem fixen Wahn, der an Blödsinn grenzt, theils einem Oscilliren von Affecten,welches in der Vielwesigkeit der Cholerophoben das Analoge des wirklichen Fliehens gehetzter Thiere darbietet ; und auch in somatischer Beziehung zeigen sich ein beschleunigter Puls, Herzklopfen, vermehrte Hauthämatose, saburrale , galligte Durchfälle. Selbst solche Fälle sind vorgekommen, dass Personen durch Cholerophobie in einen permanenten Zustand von Verrücktheit geriethen, der auch nach beendigter
Epidemie noch fortdauerte, oder die Cholerophobie liess somatische,besonders Herzübel, zurück." Das ist der wirkliche "Long Covid"
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