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Das 1922 erschienene Buch „Triumph des Unsterblichkeitswillens“ gilt als das philosophische Hauptwerk von Doktor Mathilde von Kemnitz (bekannter unter ihrem späteren Ehenamen Mathilde Ludendorff). In diesem Werk legte sie den Grundstein für ihre völkisch-religiöse Weltanschauung, die später als „Deutsche Gotterkenntnis“ bezeichnet wurde.Kerninhalte und ThesenDas Buch versucht, naturwissenschaftliche Erkenntnisse der damaligen Zeit (insbesondere den Darwinismus) mit einer neuen philosophischen Deutung des Lebens zu vereinen:Ablehnung des Jenseits: Ludendorff verwarf den christlichen Glauben an eine persönliche Unsterblichkeit der Seele im Jenseits als „Trostmythos“.Unsterblichkeit durch Vererbung: Wahre Unsterblichkeit existiert ihrer Ansicht nach nur im Diesseits durch den Erhalt der eigenen Art und Rasse.Der Mensch als Gottesbewusstsein: Sie vertrat die These, dass die Evolution ein Prozess zunehmender Bewusstwerdung sei. Der Mensch (insbesondere der „arische“) sei der Ort, an dem sich die „Gottheit“ ihrer selbst bewusst werde.Rassische Hierarchie: Das Werk führt eine hierarchische Einteilung der Menschheit ein (z.B. in „Licht-“ und „Schachtvölker“), wobei die Fähigkeit zur „Gotterkenntnis“ an die jeweilige Rasse gebunden sei.Historische EinordnungObwohl das Buch einen wissenschaftlichen Anspruch erhob, verzichtete die Autorin auf methodische Nachweise. Aus heutiger Sicht wird das Werk als ein zentrales Dokument der völkischen Bewegung betrachtet, das stark von antisemitischen Verschwörungstheorien und rassistischen Idealen geprägt ist. Es diente als ideologisches Fundament für den später von ihr und Erich Ludendorff gegründeten „Bund für Deutsche Gotterkenntnis“
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