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Die Dissertation „Darstellung und Kritik der kantischen Lehre von der Willensfreiheit mit einem geschichtlichen Rückblick auf das Freiheitsproblem“ wurde 1898 von dem lettischen Philosophen Pēteris Zālīte (unter dem Pseudonym Peter Salits) veröffentlicht. Sie bietet eine historische Einordnung sowie eine kritische Untersuchung von Kants transzendentaler Freiheit.Kernpunkte der ArbeitHistorischer Rückblick: Zālīte/Salits analysiert die Entwicklung des Freiheitsproblems vor Kant, um die philosophische Ausgangslage zu verstehen.Kants Theorie: Im Mittelpunkt steht die Kantische Unterscheidung zwischen der empirischen Welt der Naturkausalität (Determination) und der intelligiblen Welt (transzendentale Freiheit). Kant löst diesen vermeintlichen Widerspruch auf, indem er dem Menschen eine doppelte Natur zuschreibt: als Sinnenwesen (bestimmt) und als Vernunftwesen (frei).Kritik: Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Dualität dieser beiden Welten bei Kant auseinander. Häufige Kritikpunkte an diesem Ansatz, die auch in solchen historischen Abhandlungen beleuchtet werden, sind die erkenntnistheoretische und metaphysische Problematik, die intelligible Welt empirisch greifbar oder nachweisbar zu machen.
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